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Atomfrei Leben? Dank Forcierung der
Erneuerbaren und einer Revolution bei der Energieeffizienz soll die
Energiewende gelingen. Weder ist die Schweiz ein günstiger Wind-
noch ein typischer Sonnen-Standort, somit fallen diese zwei
Komponenten als Ersatz für die Kernenergie weg. Mit Öl, Gas oder
Kohle können wir die Klimaziele vergessen. Die atomfreie
Energiegewinnung scheint mir in der rohstoffarmen Schweiz je länger
je mehr eine Utopie.
Nun will auch die Axpo ihre Milliarden im Ausland
verlochen um im europäischen Energie-Monopoly mitzumischen. So will
ihr CEO, Heinz Karrer, den Produktionspark flexibilisieren, was
bedeutet billigen Schweizer Strom ins Ausland zu verhökern bis es
keinen mehr hat! Milliardenverluste wie bei der Swisscom mit Fastweb
lassen grüssen. Somit gibt man die Versorgungssicherheit der Schweiz
fahrlässig preis und macht uns erst noch erpressbar und abhängig. Es
ist illusorisch anzunehmen, dass bei Strommangel Frankreich
zugunsten der Schweiz seine Bevölkerung frieren lässt oder die
Deutschen ihre Industrie stilllegen damit wir Gas haben! Dies wird
auch mit dem neuen EU-Energieabkommen nicht anders.
Und wer wie die Mehrheit im Kantonsrat aber auch
der Regierung meint, mit jährlich wiederkehrenden Ausgaben für ein
Energieinstitut und Fördergelder für Erneuerbare die
Versorgungssicherheit zu gewährleisten, der verschliesst sich vor
der Realität. Insbesondere dann, wenn ein riesiges strukturelles
Staatsdefizit von 300 Mio. jährlich herrscht und man über jeden noch
so kleinen Sparbeitrag froh ist. Nationalbank sei Dank, fehlen uns
allein von ihr 60 Mio. an Einnahmen weil Vettern- und
Miss-Wirtschaft wie in der SVA herrschen! Oder haben der
Gewerkschafter im Nationalbankrat, Daniel Lampart & CO, ihre
Spekulationsgewinne mit Insiderwissen schon veröffentlicht?
Mit gezielter Förderung des lokalen Gewerbes wird
ein Energieinstitut überflüssig. Da Energie erst bei einer Umsetzung
gespart wird und unser Gewerbe hier seinen Beitrag zur einer
effizienten Gesellschaft leistet, muss hier gefördert werden und
kein schwerfälliger und zentralistischer Moloch. Würde man allen
Strom mit der Kostenstruktur der Erneuerbaren produzieren, wäre
Strom so teuer, dass wir gleich Energiebezugsmarken abgeben können
wie in einer Mangelwirtschaft. Wer aber weiterhin für Livestyle und
eine leistungsfähige, Schweizer Stromwirtschaft ist wählt SVP.
Verena Frick, Kantonsrätin, Salez |