|
Die eigenen "Wahrheiten" der CVP Als einzige
Rheintaler Partei trat die CVP am Podium im Metropol nicht mit
neukandidierenden, sondern nur mit „gestandenen Kantonsräten“ an.
Mit treffenden Worten hat René Schneider dieses „Rätsel“ in seinem
Kommentar beschrieben. Die Stellungnahme von CVP-Wahlleiter Frei kam
denn auch prompt. Doch selbst Frei's blumig formulierten Ausflüchte
vermögen nicht darüber hinwegzutäuschen, welch schweren Stand
unverbrauchte Kräfte in der CVP offensichtlich haben. Anstatt dies
sportlich einzugestehen versteigt sich Frei lieber in der
Behauptung, Kandidierende anderen Parteien hätten falsche Zahlen
über die Gesundheitskosten im Kanton St.Gallen verbreitet. Damit
meint Frei, obwohl er beim Podium selber gar nicht anwesend war und
sie darum nur vom Hörensagen kennt, wohl die Aussage von
SVP-Kantonsratskandidatin Monika Ackermann. Sie hat in der
Diskussion dargelegt, die St.Galler Spitäler seien fast doppelt so
teuer wie diejenigen im Thurgau. Würde Herr Frei sich statt nur mit
Wahlkampf auch mit Fakten beschäftigen wüsste er, dass die Aussage
von Monika Ackermann richtig ist: im Kanton Thurgau betragen die
Spitalkosten pro Einwohner und Jahr 498 Franken, im Kanton St.Gallen
861 Franken, also fast das Doppelte. Wer also hier betreibt
Wahlkampf mit falschen "Wahrheiten"?
Herbert Huser
Präsident SVP Rheintal |