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Kein Geld für den FC St.Gallen
Es
ist schockierend, dass die Kantons-Regierung des Kantons
entschlossen ist, dem FC St. Gallen einen Rettungsschirm über 4
Millionen Steuerfranken umzuschnallen und diese Haltung auch
gegenüber dem Kantonsrat vertritt. Der Kanton St.Gallen hat sich
um die zentralen Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, Infrastruktur
und Sicherheit zu kümmern, nicht um die Rettung eines
gestrandeten Fussballclubs. Wobei zu erwähnen ist, dass der FC
St. Gallen den Steuerzahler gerade in punkto Sicherheit und
Polizei bereits jetzt schon enorm und über die Grenzen des
Zumutbaren hinaus belastet.
Es
geht doch ganz einfach nicht an, dass neben der kantonal bereits
total ausgewucherten Kulturfinanzierung (Klanghaus, Lokremise,
Bibliothek, um nur ein paar wenige zu nennen) nun auch die
Rettung maroder und finanziell zugrunde gerichteter
Fussballclubs hinzu kommen soll. Das Signal, welches mit dieser
unsagbaren Unterstützung gesendet würde ist ein Klares, jedoch
ist es auch ebenso klar das Falsche!
Dem ersten Club folgt der zweite. Das kommt so sicher wie das
„Amen“ in der Kirche. So hat sich bereits vorsorglich der FC Wil
beim Kanton gemeldet und macht ebenfalls das „hohle Händchen“.
Und sollte der FC St.Gallen die gewünschte Unterstützung
erhalten, wird auch der FC Wil seinen Anspruch auf Steuergelder
erheben. Ich könnte es ihm noch nicht einmal verübeln, denn noch
immer gilt: Gleiches Recht für alle.
Unser Kanton hat sich auf seine Kerngeschäfte zu konzentrieren
und klar zu trennen zwischen dem Nötigen und dem Wünschbaren.
Und zum Nötigen gehört es nun halt ganz einfach nicht,
defizitäre Clubs aus dem Morast zu ziehen mit dem Geld der
öffentlichen Hand. Der Kanton täte gut daran, sich endlich um
die Dinge zu kümmern, die wichtiger sind – denn dort gibt es
noch mehr als genug zu tun!
Mirco Rossi, Hauptstrasse
50, 9476 Weite |