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SVP Kanton St.Gallen
Leserbrief
 
von Walter Kerschbaumer Zuzwil  - Januar2012

 
Hildebrand zum Märtyrer?

Zwischen den Jahren 2001- 2005 verkaufte die Nationalbank von Ihren 2590 Tonnen Gold, mehr als die Hälfte, nämlich 1300 Tonnen, zu Schleuderpreisen. Nach dem Jahre 2006 - man glaubt es kaum - weitere 250 Tonnen. Zwischen dem 14. Juni und 31. Dezember 2007 weitere 145 Tonnen und zwar zum Durchschnittspreis von knapp 27000 Franken (derzeitiger Kurs: knapp 50000 Franken !)

Die Nationalbank verschleuderte so unser Volksvermögen (nämlich unsere Goldreserven) als wären sie in einen Verkaufsladen, der fünf Minuten vor Geschäftsschluss noch seine verderbliche Ware los bringen muss. Mit diesen überstürzten Verkäufen unserer Goldreserven setzten der Bankrat und das Direktorium der Nationalbank bis heute über 70 Milliarden Volksvermögen in den Sand. Es ist zu hoffen, dass nicht noch die letzten Tonnen Gold verkauft werden, damit der Schweizer Franken auch seine Stabilität beibehalten kann, und nicht zu einer Ostblock Währung, wie man sie kannte werde.

Bei so viel Schaden am Volksvermögen soll Herr Philipp Hildebrand mit 1 Million Lohnfortzahlung belohnt werden. Im Jahr 2009 versteuerte Familie Hildebrand mittels Steuertricks nur Fr. 90000 bei einem Millioneneinkommen und Millionenvermögen. Bei dieser "Armut" bleibt einem - wenn man nicht Sozialempfänger werden will - keine andere Wahl, als mit Devisen zu spekulieren um dann als Märtyrer zurück zu treten.

Walter Kerschbaumer, Zuzwil