Zwischen den Jahren 2001- 2005 verkaufte die Nationalbank von
Ihren 2590 Tonnen Gold, mehr als die Hälfte, nämlich 1300 Tonnen, zu
Schleuderpreisen. Nach dem Jahre 2006 - man glaubt es kaum - weitere
250 Tonnen. Zwischen dem 14. Juni und 31. Dezember 2007 weitere 145
Tonnen und zwar zum Durchschnittspreis von knapp 27000 Franken
(derzeitiger Kurs: knapp 50000 Franken !)
Die Nationalbank verschleuderte so unser Volksvermögen (nämlich
unsere Goldreserven) als wären sie in einen Verkaufsladen, der fünf
Minuten vor Geschäftsschluss noch seine verderbliche Ware los
bringen muss. Mit diesen überstürzten Verkäufen unserer Goldreserven
setzten der Bankrat und das Direktorium der Nationalbank bis heute
über 70 Milliarden Volksvermögen in den Sand. Es ist zu hoffen, dass
nicht noch die letzten Tonnen Gold verkauft werden, damit der
Schweizer Franken auch seine Stabilität beibehalten kann, und nicht
zu einer Ostblock Währung, wie man sie kannte werde.
Bei so viel Schaden am Volksvermögen soll Herr Philipp Hildebrand
mit 1 Million Lohnfortzahlung belohnt werden. Im Jahr 2009
versteuerte Familie Hildebrand mittels Steuertricks nur Fr. 90000
bei einem Millioneneinkommen und Millionenvermögen. Bei dieser
"Armut" bleibt einem - wenn man nicht Sozialempfänger werden will -
keine andere Wahl, als mit Devisen zu spekulieren um dann als
Märtyrer zurück zu treten.
Walter Kerschbaumer, Zuzwil