Titelseite
Aktuell
Termine
Volksvertreter
Partei
Wahlen
Abstimmungen
Kontakt


SVP Kanton St.Gallen
Medienmitteilung zur Februarsession 2012

 
Für nachhaltige Kantonsfinanzen
Der Kantonsrat hat mit den Stimmen der SVP-Fraktion den Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2013-2015 genehmigt. Gleichzeitig hat er die Regierung beauftragt, ein Sparpaket von insgesamt 200 Millionen Franken vorzubereiten. Denn die finanziellen Prognosen für den Staatshaushalt sind sehr düster und das chronische Defizit, hauptsächlich verursacht durch ständige wachsende Ausgaben, droht die Reserven des Kantons ganz aufzubrauchen. Die SVP wird die Massnahmen, die von der Regierung an der kommenden Aprilsession unterbreitet werden, sehr genau prüfen und sich vorbehalten, weitergehende Sparmassnahmen zu verlangen. Der AFP hat aufgezeigt, insbesondere durch das voraussichtliche Ausgabenwachstum von rund 4 Prozent, wie dringend es ist, von einer reinen Ausgabenpolitik auf eine solche der finanziellen Nachhaltigkeit umzuschwenken.

Griffige Massnahmen gegen renitente Asylbewerber
Mit einer dringlichen Interpellation erkundigte sich die SVP-Fraktion bei der Regierung über ihre Bereitschaft, es dem Kanton Tessin nachzutun und die Eröffnung von speziellen Zentren für Asylbewerber zu prüfen, in denen Asylbewerber untergebracht werden, welche die öffentliche Ordnung massiv stören. Solche Zentren könnten präventiv wirken gegen die zunehmende Gewalt, die von einigen, vor allem aus Nordafrika stammenden Asylbewerbern ausgeht – auch im Kanton St.Gallen. Die SVP wird dieses Thema weiterverfolgen, obwohl gemäss Regierung die gegenwärtige Rechtslage die Eröffnung solcher Zentren nicht zulasse.

Schwarze Liste der Nichtzahler von Krankenkassenprämien
Trotz massivem Widerstand des Gesundheitsdepartements und der links-grünen Parlamentsminderheit hat der Kantonsrat einem Gesetzesnachtrag zugestimmt, der auf eine gemeinsame Motion von SVP und FDP zurückgeht und durch den der Kantons verpflichtet wird, eine Liste der säumigen Prämienzahler zu erstellen. Der Kanton Thurgau führt eine solche Liste und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Ausser bei Notfällen werden die Personen auf der Liste erst wieder medizinisch behandelt, wenn sie die ausstehenden Prämien bezahlt haben. Bei der Liste handelt es sich um Personen, die zwar zahlungsfähig, aber zahlungsunwillig sind. Bezüger von Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen sind von der Liste ausgenommen. Die schwarze Liste wirkt präventiv und ist ein Zeichen gegen jene, die das Gesundheitssystem schamlos ausnutzen, sowie für diejenigen, welche die ständig steigenden Krankenkassenprämien regelmässig begleichen und dafür auf anderes verzichten.

Keine Unterstützung für SVP-Antrag zugunsten der Familien
Die SVP-Fraktion bedauert es, dass der Kantonsrat, darunter jene Parteien, die sich als angeblich familienfreundlich geben, den Antrag der SVP nicht unterstützt haben, für die Eigenbetreuung von Kindern einen Steuerabzug von 2000 Franken einzuführen. Eine gerechte Familienpolitik wäre es, die Eigen- und Fremdbetreuung steuerlich gleich zu behandeln.