veröffentlicht am Mittwoch, 13.02.2019


Eine Nichtumsetzung der EU-Waffenrichtlinie würde der Tourismusdestination Schweiz massiven Schaden zuführen, weil uns die EU aus dem Schengen/Dublin-Verbund ausschliesse, was eine separate Visumspflicht für Touristen aus Drittstaaten und somit indirekt weniger Touristen zur Folge hätte. So die Begründung der Tourismusverbände, die Waffenrecht-Kröte zu schlucken.
Vielleicht erkennt nun der eine oder andere plötzlich die Wahrheit, die ihm vorher nicht bewusst war: Die Automatismen der Schengen/Dublin-Abkommen lassen die Unterzeichnerstaaten nicht mehr frei befinden. Einmal unterzeichnet, hat man unweigerlich mit zu schwimmen und von oben aufgedruckte Entscheide kommentarlos zu übernehmen. Ansonsten wir sanktioniert. Der Anfang der Fremdbestimmung. Fazit: Weil wir seinerzeit den Kopf in den Sand steckten, müssen wir heute - ohne uns wehren zu können - zähneknirschend alles schlucken, was uns die EU auftischt. Machen wir den gleichen Fehler mit einem bevormundenden, uns noch mehr Fesseln anlegenden, institutionellen EU-Rahmenabkommen nochmals?

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