veröffentlicht am Dienstag, 04.10.2016

St. Galler Tagblatt


Die Politik taugt nicht um die Krankenkassenprämien in den Griff zu bekommen! Seit über 20 Jahren steigen die Prämien kontinuierlich an! Jedes Jahr wird von der Politik, unabhängig der Parteizugehörigkeit, versprochen das Problem in den Griff zu bekommen. Passiert ist bis heute gar nichts, ausser das eben die Prämien ständig teurer werden! Die Politik hat schlichtweg versagt.

Das Heilmittel um die ständig steigenden Gesundheitskosten zu bändigen, ist wie in anderen gesunden Wirtschaftsbereichen, der freie Wettbewerb.

Alle staatlichen Bereiche wie Gesundheitswesen, Bildungswesen, öffentlicher Verkehr, Kultur, etc. werden immer teurer, weil keine effiziente Kostenkontrolle vorhanden ist.  

In Branchen wie Gastgewerbe, Baugewerbe, Automobil- und Transportgewerbe, Detailhandel, etc. herrscht wegen des offenen Wettbewerbes ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis! Diese Branchen müssen auch nicht vom Staat subventioniert werden!

Rezept für ein zahlbares Gesundheitswesen wäre: die freie Arztwahl einzudämmen mit Tel-Med-Modellen, zu teure Ärzte werden nicht mehr von den Krankenkassen unter Vertrag genommen und vergütet. Die kantonalen Gesundheitsdirektoren bestimmen vertretbare, der wertschöpfenden Wirtschaft angepasste Tarife zur Abgeltung von medizinischen Leistungen. Vor Operationen müssen immer die Zweit-Meinung vom Krankenkassen Arzt eingeholt und bestätigt werden. Ein Selbstbehalt der Leistungen von Minimum 15 % für alle Leistungen, damit wird auch das Bewusstsein beim Patienten gesteigert. Parallele Importe von Medikamenten müssen erlaubt sein. Und zu guter Letzt die medizinischen Leistungen und die Krankenkassenprämien werden der landesweiten Teuerung angepasst. Also keine Erhöhung der Prämien, wenn die allgemeine Teuerung nicht zunimmt. Ich garantiere ihnen, die Prämien werden bestimmt günstiger.

Konrad Rüegg
Haldenstrasse 17
9642 Ebnat-Kappel SG

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