veröffentlicht am Mittwoch, 09.11.2016


Die Energieversorgung ist an ein komplexes System mit vielen, wechselseitig aufeinander einwirkenden Kriterien verknüpft. Änderungen an unserem aktuell gut funktionierenden System können unkalkulierbare Reaktionen auslösen. Der sofortige, ungeordnete Atomausstieg wäre ein Wagnis mit vielen Unbekannten, sind wir doch alle auf eine verlässliche Stromversorgung angewiesen. Weil sich Strom nur in kleinen Mengen und mit grossen Verlusten speichern lässt, ist Bandenergie gefragt, welche von Kern- und Laufkraftwerken an Flüssen bereitgestellt wird. Trotz Subventionen in Milliardenhöhe lieferten Sonne und Wind im Jahr 2015 bloss rund 2 % unseres Stroms, d.h. diese Energielieferanten sind schlicht noch nicht in der Lage, für eine stete, regelmässige Elektrizitätsversorgung zu sorgen, ohne uns von ausländischen Atom- und Kohlestromlieferanten abhängig zu machen. Daher Nein zur verfrühten Atomausstiegs-Initiative.

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