veröffentlicht am Montag, 14.08.2017

Tagblatt und Wiler Nachrichten


Wie der kürzlichen Medienmitteilung des Staatssekretariats für Migration zu entnehmen ist, haben im letzten Jahr 10'614 abgewiesene Asylsuchende Nothilfeleistungen in Form von Obdach, Nahrung, Kleidung und medizinischer Grundversorgung erhalten. Die durchschnittliche Bezugsdauer der Nothilfe betrug 122 Tage. Die Kosten beliefen sich auf 69,5 Millionen Franken. Daraus lässt sich ein Durchschnittswert pro abgewiesenen Asylsuchenden von 53.67 Franken pro Tag bzw. 1'632.52 Franken pro Monat errechnen. Wohlverstanden sollen damit nur die Nothilfeleistungen für Obdach, Nahrung, Kleidung und medizinische Grundversorgung gedeckt sein. Dem steht eine minimale bzw. maximale AHV-Rente von 1'175.00 Franken bzw. 2'350.00 Franken im Monat gegenüber, womit die Pensionäre ihren gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten und darauf noch Steuern zu leisten haben, so wie sie bereits ihr ganzes Leben Steuern und Abgaben zu entrichten hatten. Zudem werden Ehepaarrenten auf 150 % plafoniert.


Fazit: Als abgewiesener Asylsuchender lässt sich in der Schweiz offensichtlich besser leben als ein einheimischer Rentner. Nicht nur Rentner staunen.

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